Das Lokastprojekt

 Lokast begann im Oktober 2005 und hatte eine Laufzeit von einen Jahr

„Erlebnisorientiertes Lernen in der Osterburg“

 

Erstes Treffen im Moritzgewölbe der Osterburg. Helmut Hacke erklärt den Interessenten das
Projekt und erläutert den Aufgabenbereich zum werdenden "Lapidarium".   
Frau Gunkel, Hauptamtsleiterin der Stadt Weida  überbrachte uns die Glückwünsche und sicherte uns seitens der Stadtverwaltung ihre Unterstützung zu.
Frau Petra Lowe von der "OTZ" sorgte dafür,
dass das Vorhaben auf der Stammburg der
Vögte auch ins Land getragen wurde.

Um besser Miteinander ins Gespräch zu kommen und sich auszutauschen gehörte auch ein Besuch im Museum der Osterburg  dazu 

 

Zu dem ganzen Projekt erklärte Helmut Hacke  natürlich auch etwas über die Geschichte unserer kleinen Stadt. Interessante Erzählungen lässt die Teilnehmer gespannt aufhorchen.  Übrigens Weida wurde 1209 das erste mal als Stadt erwähnt, das heißt, dass Weida im Jahr 2009 ein großes Fest feiern wird: 800 Jahre Stadt Weida.

Bevor es richtig  losgehen konnte, musste das entsprechende Arbeitsmaterial herangeschafft werden. Somit möchten wir uns noch einmal bei der Gerüstbau Firma " GSC " Weida bedanken, das sie uns das Gerüstmaterial über den ganzen Zeitraum kostenlos bereitgestellt hat. 

Bevor es an die Erneuerungen ging, musste  auch manchmal erst etwas abgerissen werden.  Es handelte sich hierbei nur um einen, nicht ganz fachmännisch ausgeführten Scheitrechten Sturz.

          Dieser Sturz wurde im Anschluss durch einen Rundbogen ersetzt, welcher sich  nicht nur optisch viel besser ins gesamte Ambiente einfügt.

 

                   

Aus statischen Gründen mussten unter dem mittleren Kreuzgewölbegang zwei zusätzliche Stützpfeiler gemauert werden

Da diese maroden Sandsteinsäulen nicht mehr voll beansprucht werden konnten, kam für diese spezielle Aufgabe,  nur eine Fachfirma in Frage. Auch nach der Sanierung sind die Säulen nicht mehr voll belastbar  Nach der aufwendigen Sanierung der Sandsteinsäle li. bekommt sie nun ein angepasstes Outfit  re.

Da die alte Feuerstelle an keinen Schornstein mehr angeschlossen ist, haben wir uns nach mehrmaligem hin und her dann doch entschieden, sie an der alten Stelle wieder aufzustellen.

Durch die frühere Nutzung des Raumes mit offener Feuerstelle, setzte sich  an den Kreuzgewölbe- Decken sehr viel Ruß an. Dieser musste ebenfalls mit viel Mühe abgewaschen werden. Anschließend wurden die schadhaften Stellen wieder mit einer Kalkmischung verputzt .

Auf diesem Bild kann man schon sehr gut die Fortschritte erkennen

Neben der Deckensanierung wurden auch die Wände einbezogen.

Hier werden die Fundamente ausgeschachtet, welche dann die  Sandsteinsockel und  die entsprechenden Grabplatten tragen werden.

Und hier der Eingangsbereich zum werdenden  Lapidarium

Es wurde nach langen Diskutieren und Überlegen letztendlich entschieden, dass die Ziegelsteine vom abgerissenen Krankenhaus für den Fußboden des Lapidariums sehr gut geeignet sind. Was für uns natürlich eine große Herausforderung war. Es ging nicht nur allein darum, dass das alles alte Steine waren, nein es waren auch noch unterschiedliche Formate

 Es geht dem Ende langsam entgegen. Der Ziegelfußboden wird vorbereitet und eingebracht.