Eröffnung der neu gestalteten Gefängniszelle - 11.03.2011

Nach einer Idee und unter der Leitung von Fr. Dr. Karg wurde die letzte

Gefängniszelle im alten Schloss der Osterburg mit umfangreicher Unterstützung neu gestaltet.
 

In dem weiß gekalktem, engen Raum wird mit Hilfe einer großen Schautafel die Geschichte

der Justiz, des Gerichtes und des Gefängnisses erläutert. Zu sehen ist außerdem ein Modell

 der letzten öffentlichen Hinrichtung im Jahre 1835, das durch das nachgesprochene,

feste Ritual des "hochnothpeinlichen Halsgerichts" noch anschaulicher wird.

Und so reichten kaum die Plätze im Balkensaal für die Besucher der Eröffnungsveranstaltung.
Gastredner, Prof. Dr. Gerhard Lingelbach von der Friedrich-Schiller-Universität Jena gab einen
Einblick in die Entwicklung der Gerichtsbarkeit und der Handlungsweisen in der damaligen Zeit.
Für die musikalische Umrahmung sorgte Karl-Heinz Taute vom Künstlerstammtsich.

Die anschließende Erstbegehung der Gefängniszelle begann mit "Brot und Wasser".

 

"Mit der Neugestaltung ist die Osterburg in ihrer langen Tradition als

Gerichts- und Gefängnisort wieder erlebbar", sagte Initiatorin Dr. Heike Karg.